Buchrezensionen zum grenzwissenschaftlichen Themenbereich


Im Angesicht der Fremden
Geheimtechnologien
Vernetzte Intelligenz
Das Stargate-Phänomen
Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit (Rezension von Mario Ringmann)
Intelligenzen im Kosmos (Rezension von Milo Sediq)
Return Of The Giants
Das große Buch der Esoterik
Tanz der Dimensionen
Die weiße Magie der Hexen
Die Schlange am Firmament
Neuromythen
Am Anfang war die Apokalypse
Geheimnisse der Naturvölker
Erfundene Geschichte
Im Zeichen des Sirius
Die STARGATE Verschwörung
Mit Gottes Hilfe
Projekt Aurora
Jenseits der Ewigkeit
Spezies Adam
Riesenkraken und Tigerwölfe
Phantastische Wissenschaft
Unidentifizierte Flugobjekte über Europa

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Rezension von Thomas Ritter:

Patrizia Pfister:

Im Angesicht der Fremden

Eingriffe von anderen Welten

OMICRON-Report RE3
Roth Verlag 2002
ISSN 1435-1056
DM 19,56/Euro 10.-
DIN A5-Paperback, ca. 72 Seiten, zahlr. Abb.
Erhältlich über:
Roth-Verlag

Wer sich ernsthaft mit dem UFO-Phänomen beschäftigt, sollte sich dieses Buch aus der Reihe „Omicron-Report“ keinesfalls entgehen lassen.

Patrizia Pfister spannt mit ihrer Arbeit einen weiten Bogen des geheimnisvollen Phänomens aus der fernen Vergangenheit bis in unsere Zeit. Die seltsame „jungfräuliche Empfängnis“ die zu biblischen Zeiten erwähnt wird, ist ebenso Gegenstand ihrer Untersuchungen wie die Merkwürdigkeiten der amerikanischen Apollo-Missionen zum Mond.

Auch Zeugen und vom UFO-Phänomen unmittelbar betroffene Personen kommen in diesem Buch zu Wort. So setzt Patrizia Pfister auch auf ihre Weise die Arbeit des unvergessenen Dr. Johannes Fiebag fort, der sich erstmals intensiv mit den Opfern von UFO-Entführungen im deutschsprachigen Raum befasste, und ihnen die Möglichkeit gab, offen über ihre Erlebnisse zu berichten.

Die verschiedenen Bestandteile des facettenreichen UFO-Phänomens fügen sich zu einem – vorerst noch schemenhaft erkennbaren - Gesamtbild einer möglichen Zukunft. Die alten „Götter“ sind hinter neuen Masken in unsere moderne Welt zurückgekehrt. Mit ihrem Buch hat Patrizia Pfister gezeigt, dass die UFO-Thematik noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Ein besonderer Dank gebührt auch dem Verleger, der in dieser, den Grenzwissenschaften alles andere als freundlich gesinnten Zeiten den Mut besitzt, kontroverse Werke junger Autoren in ansprechender Form zu präsentieren.


Carlos Calvet:

Geheimtechnologien

Von Nanomaschinen über Quantencomputer, bis zur interstellaren Raumfahrt von morgen

Bohmeier Verlag Lübeck 2001
ISBN:  3-899094-330-6
Preis: 25.—DM
94 Seiten, Pb.

Im vorliegenden Buch geht es um Technologien, die der breiten Masse normalerweise unbekannt sind, weil sie von den Wissenschaftlern oft kompliziert und kaum verständlich beschrieben werden. Ziel des Autors ist es, mit diesem Buch, jene Sichtweisen einer futuristischen Technologie bekannt zu geben, die einer breiten Öffentlichkeit ansonsten verborgen bleiben würden. Der Autor schätzt, dass die beschriebenen Technologien schon in nicht allzu ferner Zukunft populär werden würden, denn schließlich würden sie jetzt bereits erörtert.

In der Einleitung (Geheimnisse der Geschichte) geht Calvet besonders auf Albert Einstein und seine großen Popularität in der Öffentlichkeit ein. "Wieso wurde diesem schüchternen Mann diese zuteil?", fragt er sich, und: "Warum wurde die Idee des Äthers (aufgrund von Einsteins Einwürfen) so schnell verworfen?" Calvet deutet verblüffende Antworten auf diese und ähnlich gelagerte Fragen an: "Jemand" oder "Dritte" hätten Einstein, seine Theorien und das Publikum aus dem Hintergrund heraus manipuliert.

Das erste Kapitel behandelt die Zukunft des Internets. Calvet ist überzeugt davon, dass das Internet früher oder später durch eine Art "Spacenet" ersetzt werden wird. Er begibt sich in seinen Überlegungen auch die ferne Zukunft und glaubt, dass in 5000 Jahren der Mensch zu existieren aufhören wird. Der Autor weist auf die Möglichkeit einer zukünftige Verschmelzung des Menschen mit der virtuellen Welt hin. Letztlich würde unser Geist bzw. unsere Seele als Kräuselung in der Raumzeit oder in einem anderen unwirklichen Medium oder Zustand weiter existieren.

Im den nachfolgenden Kapiteln geht Calvet ausführlich auf die Nanotechnologie, die Quantenmaschinen und die Smarten Materialien ein und schneidet auch die Frage nach Zeitreisen an. Er glaubt, dass das gesamte menschliche Bewusstsein irgendwann auf einen Massenspeicher übertragen werden könnte,  womit die "Unsterblichkeit" möglich würde. Der Autor fragt sich jedoch, ob dies überhaupt erstrebenswert sei, da wir ja nicht wüssten, was uns nach dem Tod erwarte. Möglicherweise verlören wir durch ein solches Unterfangen die echte Unsterblichkeit der Seele.

Calvet beschäftigt sich weiter mit der interstellaren Raumfahrt, der kalten Fusion und der Wetterkontrolle. Er beschreibt die Hydrinotheorie, nach der es möglich ist, einen reduzierten Wasserstoff (Hydrino) herzustellen, mit dessen Hilfe es beispielsweise möglich sei, Raumschiffe leichter zu machen. Weiter zeigt er wie es möglich sein könnte, das Wetter zu kontrollieren und dass es nicht ausgeschlosssen ist, diese Möglichkeit auch militärisch zu nutzen.

Interessant und brandaktuell!


Grazyna Fosar und Franz Bludorf:

Vernetzte Intelligenz

Die Natur geht online
Gruppengenetik - Genetik - Gravitation

Omega-Verlag Aachen 2001
ISBN: 3-930243-23-7
Preis: 39,80 DM
337 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, 36 Fotos, 18 Zeichnungen, 3 Tabellen., Register, Glossar

Grazyna Fosar und Franz Bludorf sind Physiker und Mathematiker sowie Heilpraktiker und Hypnosetherapeuten. Schwerpunkte ihrer Forschungsarbeit sind die neuesten Entwicklungen in Physik, Astronomie und anderen Naturwissenschaften.

Im vorliegenden Buch zeigen die beiden Autoren interessante Zusammenhänge auf und beschreiben das Wesen der Hyperkommunikation, einer Informationsübertragung, die unter Benutzung von Wurmlöchern durch den Hyperraum, einen höherdimensionalen Raum, in dem weder Zeit noch Raum existieren, stattfinden soll. Sie wirkt außerhalb der bekannten fünf Sinne direkt auf das Gehirn und die Körperzellen und sorgt dafür, dass z.B. Tiergruppen koordiniert handeln können. Die Autoren verweisen auf die Termiten, die mit ihren komplexen Aktivitäten sofort aufhören, wenn die Königin - auch wenn sie sich an ganz anderer Stelle als der Stamm befindet, getötet wird - Ein Beispiel für Gruppenbewusstsein und Hyperkommunikation.

Eine Art Gruppenbewusstsein unter Menschen könnten nach den Autoren durchaus schon einmal existiert haben - im Rahmen der "Bikameralen Psyche", die nach Professor Julian Jaynes etwa 1000 v. Chr. zusammenbrach und den Weg für das subjektive Bewusstsein freimachte. Die Autoren des vorliegenden Buches zeigen Hinweise dafür, dass das menschliche Gruppenbewusstsein jetzt wieder mit Macht an die Oberfläche dringt.

Die Autoren bringen eindrucksvolle Argumente dafür, dass Sender- und Empfängerstation der Hyperkommunikation die DNA ist, während auch die Gravitation eine wichtige Rolle spielt. Sie gehen auf Gravitionsanomalien ein und beweisen nach einer Nachprüfung vor Ort, dass es sich bei den merkwürdigen Vorgängen in der italienischen Ortschaft Rocca di Papa, bei der Gegenstände die Straße bergauf zu rollen scheinen, keineswegs um eine optische Täuschung handelt, wie allgemein angenommen wird. Auch die Tunguska-Explosion von 1908 wird im Sinne der These der beiden Autoren erklärt.

Aufbauend auf den von den Autoren beschriebenen Zusammenhängen zwischen Gruppenbewusstsein, Genetik und Gravitation wenden sich die Autoren auch dem Phänomen der UFO-Entführungen zu. Während ihres Erlebnisses befänden sich die "Entführten" im zeitlosen Hyperraum, wo sie - im Rahmen der Hyperkommunikation - mit einer "kosmischen Wissensquelle" in Verbindung ständen. In ihrer eigenen Praxis stellten die Autoren Klienten des öfteren auf die Probe. Da die Hyperkommunikation nach Meinung der Autoren aufgrund der durch Quantenvakuumfluktuation entstandene Wurmlöcher zu Stande kämen, sei es nur natürlich, dass auf dem Wege Informationen verloren gingen und ein "Rauschen" entstehe, ähnlich wie bei den Experimenten des Günther Nimz, der Mozarts Symphonie mit 7,4facher Lichtgeschwindigkeit "tunnelte". Die Symphonie war nachher etwas verrauscht. Bezogen auf UFO-Entführungen schreiben Fosar und Bludorf, dass hier das "Rauschen" - die verlorengegangen Informationen - durch archetypische Bilder ersetzt werden,  so dass es keinen Sinn macht, unbedingt an den Greys mit den großen Schwarzen Augen, die mit Raumschiffen zur Erde kommen, als wirkliche Kontaktpersonen festhalten zu wollen.

Die Autoren resümieren:

„Hyperkommunikation definiert eine Schnittstelle zu einem offenen, d.h. prinzipiell unbegrenzten Netzwerk, das alle Intelligenzformen des Universums einschließt.

Es entwickelt sich eine neue Intelligenzform des Menschen, die wir als Network Intelligenz bezeichnen.
Diese Konsequenz ist viel atemberaubender und weitreichender als es alle geheimnisvollen UFO-Erlebnisberichte sein können, zumal sie ja die Begegnung mit kosmischen Intelligenzformen grundsätzlich einschließt. Erst die Zukunft wird erweisen, welche Wege und Möglichkeiten der Hyperkommunikation uns Menschen eröffnen kann."

Fazit: Unbedingt empfehlenswert!


Gisela Ermel:

Das Stargate-Phänomen

Auf den Spuren einer uralten und phantastischen Fortbewegungsart

König Communication, Greiz 2000
ISBN: 3-934673-04-X
Preis: 39,80 DM
298 Seiten, Pp., 32 s/w-Abb.

Gisela Ermel geht in diesem Buch auf Einzelheiten in alten Mythen ein, deren Beschreibung auf einen technischen Hintergrund basieren könnte. So erkennt sie Hinweise auf Ortswechsel in Sekundenbruchteilen und Teleportationen. Fr. Ermel beschäftigt sich ausführlich mit dem "Ring des Salomo" und dem "Lampengeist", berichtet von Entrückungen und geht weiter auf den "Fall Jesus" ein. Weiter befasst sich die Autorin mit dem modernen UFO-Phänomen, in dessen Rahmen ebenfalls Wesen aufgetaucht und verschwunden sein sollen. Auch das spurlose Verschwinden und Auftauchen von Menschen ist für Gisela Ermel ein Thema. Die Autorin lässt auch die wissenschaftliche Seite nicht außer acht.

Tatsächlich spielt in vielen Überlieferungen, wie die Autorin belegt, ein "Tor" eine Rolle, durch das man in Nullzeit von einem Ort zum anderen reisen kann - möglicherweise eine Art "Stargate".

Die Autorin ist davon überzeugt, dass fremde Wesen in der Vergangenheit - und wohl auch in der Gegenwart - auf unserem Planeten aktiv waren bzw. sind. Woher - das lässt die Autorin offen. Die fremden Objekte und Wesen könnten extraterrestrischer, extragalaktischer, ultraterrestrischer, metairdischer, extradimensionaler, extrapsychischer oder paranormaler Natur sein. Bezüglich der Herkunft der "Nullzeit-UFOs" führt sie einige Thesen an wie: holographische Projektion, Produkt der Psyche/Halluzination, Hypnose, paranormales Phänomen, Objekte aus anderen Dimensionen/Zeiten oder einer Parallelwelt bzw. einer anderen Wirklichkeitsebene. Sie erwähnt auch die These, dass die Fremden aus einem anderen Sonnensystem, einer fremden Galaxis oder einem anderen Universum kommen oder Objekte extraterrestrischer Technologie sein könnten. Gleichzeitig betont sie, dass möglicherweise keine dieser Annahmen richtig sei, denn schließlich könnte es sich ja um eine "Form des Bewusstsein oder der 'Technik' handeln, die unsere moderenen Wissenschaftler einfach noch nicht erahnen können".

Beeindruckend an diesem flüssig und erfrischend geschriebenem Werk ist die Komplexität, die die Autorin den Phänomen zuschreibt. Sie geht nicht von der alten, doch etwas stupiden, Grundannahme aus, nach der Außerirdische mit metallenen Raumschiffen auf einem gewöhnlichen Raumweg zur Erde kommen, um uns zu unterrichten und von Zeit zu Zeit den Stand der Dinge zu überprüfen, sondern geht die Problematik von einer ganz anderen Seite - in der auch die Zeit eine große Rolle spielt - an.

Empfehlenswert!


Rezension von Mario Ringmann:

Roland Roth (Hrsg.):

Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit

Das OMICRON-Projekt

Mit einem Vorwort von Walter-Jörg Langbein
Mit Beiträgen von Gisela Ermel, Lars A. Fischinger, Roland M. Horn, Thomas Ritter u.a.

Bohmeier-Verlag, Lübeck 2000
ISBN: 3-89094-339-X
Preis: 29.—DM
158 Seiten, einige s/w-Abb.

In einem handliche Format präsentiert der Herausgeber mit dieser Anthologie eine professionelle Beitragssammlung aus dem Fachmagazin Omicron. Die verschiedenen Aufsätze behandeln zusammenfassende Einblicke und neue Informationen zu Forschungen auf dem Gebiet der Paläo-SETI. Das vielseitige Repertoire der einzelnen Autoren zeigt neue Aspekte zu Themen wie Raumfahrt im Altertum., verlorene Kulturen, biblische Überlieferungen und außerirdischen Intelligenzen. Ein gelungener Streifzug durch die Paläo-SETI-Welt.


Rezension von Milo Sediq:

Roland Roth:

Intelligenzen im Kosmos

Auf den Spuren außerirdischer Zivilisationen

Bimax Neue Medien, Königsmoos 2001
ISBN: 3-932540-25-5
Preis: 12.90 DM
64 Seiten, Pp, 10 s/w-Abb.
 

Ob es sinnvoll ist, über dieses Thema zu reden oder zu schreiben, darüber scheiden sich die Geister. Es gibt wohl kaum eine Debatte in heutiger Zeit, die so kontrovers geführt wird. Daran sieht man, der Stoff hat eine große Faszination.

Allerdings kann die Aufarbeitung dieser offenen Frage nur dann sinnvoll beginnen und gelingen, wenn die Diskussion sachlich geführt wird. Das ist vor allem dann erforderlich, wenn man sich den Bereichen der UfOs oder der Prä-Astronautik nähert, die ja mit der Möglichkeit außerirdischen Lebens untrennbar verbunden sind.

Roland Roth hat in seinem Büchlein diesen Standard zweifellos gehalten und zeigt Fakten auf, die weltweit darauf hindeuten, dass auf unserer Erde vor nicht allzu ferner Zeit ein Eingriff einer fremden Intelligenz erfolgt ist. Im ersten Teil geht er auf Außerirdische und UfOs in allgemeiner Weise ein, auf unser Bemühen, ferne Zivilisationen zu erkunden. Hier beschreibt er das SETI-Projekt, ein wissenschaftliches Unternehmen, das sich die Aufgabe gesetzt hat, fremde Funksignale aufzufangen und zu orten.

Er geht auf Charaktere von fernen Planeten ein, die uns via Fernsehschirm ins Haus flattern und inzwischen zum festen Bestandteil unseres Lebens- und Weltbildes geworden sind. Natürlich fragt er sich auch, warum das so ist und ob Außerirdische wirklich so sein könnten, wie wir uns das vorstellen.

Im zweiten Teil des Buches berichtet Roland Roth von letztendlich unerforschten Phänomenen und auch Fakten, die einen gedanklichen Ausflug in die Prä-Astronautik rechtfertigen. Dass die Pyramiden erbaut wurden, weiß jeder, warum und wie weiß man eben bis heute nicht, auch wenn manche so tun, als hätten sie die Nuss geknackt. Dabei handelt es sich nicht nur um die ägyptischen Pyramiden, sondern um diese Bauwerke weltweit.

Weitere Themen sind das alte Wissen der Dogon, die Mysterien der Rosenkreuzer, Artefakte in Stein, wie kommt Muskovit in südamerikanische Pyramiden und noch vieles mehr.

Für den Leser, der mit prä-astronautischen Themen vertraut ist, bietet das Büchlein ein informatives Nachschlagewerk zu einem attraktiven Preis, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Beim "ahnungslosen" Leser wird es Spannung und Erstaunen hervorrufen und gute Unterhaltung bieten.


Barry Chamish:

Return Of The Giants

Blue Star Productions, Sun Lakes, Arizona, 2000
ISBN: 1-881542-66-1
Preis: $ 10.95 U.S.
199 Seiten, Pp., 34 Abb.
 

Der israelische Journalist Barry Chamish, Autor des gerade in Deutsch erschienenen und ausgesprochen interessanten Buches Wer ermordete Yitzhak Rabin, beschäftigt sich in seinem neuesten Werk mit der UFO-Sichtungswelle in Israel, die von 1987 bis zum Ende des letzten Jahrzehnts im 20. Jahrhundert andauerte. Chamish recherchierte (teilweise zusammen mit dem bekannten Deutschen UFO-Forscher und Autor Michael Hesemann) zahlreiche UFO-Sichtungen. Neben "gewöhnlichen" Sichtungen kam es auch zu nahen Begegnungen der ersten, zweiten und dritten Art, ja sogar zu Abductions. Hier konnte Chamish einige Schwindelgeschichten aufdecken, doch er stieß auch auf glaubwürdige Zeugen. Der Autor verweist auch auf die zahlreichen Kornkreise in Israel und ließ vermeintliche Rückstände der UFOs durch amerikanische Laboratorien untersuchen. Hierbei kam es oft zu Ergebnissen wie "beinahe reines Silizium" oder ungewöhnliche Zusammensetzung des Erdreichs", um nur wenige Beispiele grob zusammenzufassen. Auch die "dreieckigen UFOs", die  spätestens seit 1989 (belgische UFO-Welle) ein Begriff sind, finden wir während des israelischen UFO-Flaps wieder. Wussten sie, dass es ein israelisches Stonehenge gibt? Es liegt auf den Golan-Höhen. Die in Israel gesehenen Humanoiden waren teilweise Zwerge und teilweise Riesen. Manchmal verwandelten sich Menschen in "Monster".

Chamish fiel auf, dass bei den Entführungen oft Frauen im Alter von etwas weniger als 40 Jahren im Mittelpunkt stehen. Bezugnehmend auf amerikanische Abductions, bei denen jungen Frauen angeblich mit außerirdischem Sperma in Kontakt kommen, während bei späteren Entführungen der gleichen Person Embryos entnommen werden) erinnert er an die Bibel, nach der einst Riesen auf der Erde waren, die durch Kopulation zwischen menschlichen Frauen und "Gottessöhnen" gezeugt worden waren, und er erinnert daran, dass diese Riesen oft mit den Feinden Israels, den Philistern, zusammenarbeiteten, während Gott mit Israel kämpfte.  Hier sieht er einen Zusammenhang mit den sog. Friedensverhandlungen, die die PLO z.Zt. mit Israel  führt. 1993 - kurz nachdem ein Abkommen zwischen Israel und der PLO unterzeichnet wurde - nahm die Intensität der UFO-Sichtungen zu. "Die Riesen sind zurück", schreibt Chamish, doch er fragt sich: "Wo ist Gott?"

Wenn an diesem spannenden und interessanten Buch etwas auszusetzen ist, dann ist es die mäßige Druckqualität.


Walter-Jörg Langbein:

Das große Buch der Esoterik

Geheimgesellschaften * Satanismus * Heilkunde * Magie * Wahrsagen

Moewig, Rastatt 2000
ISBN: 3-8118-1650-0
Preis: 10.—DM
366 Seiten, geb., Abb., Register

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Titel ist nicht übertrieben. Der Autor nimmt sich im vorliegenden Werk alles vor, was zu dem Themenkomplex "Esoterik" gehört. Dabei bleibt er immer objektiv und meist auch neutral. Er beschäftigt sich mit Themen wie "Altes Testament - Esoterisches Wissen von der Welt", "Neues Testament" und "Kabbala", sowie mit der Gnosis. Weiter schreibt er über Themen wie Atlantis, Ägypten/Pyramiden, Orakel und Esoterik im Mittelalter und er geht auf Templer, Rosenkreuzer, Freimaurer und ähnliche Orden ein Dies tut er vollkommen objektiv, was beileibe nicht in jeder Publikation der Fall ist. Langbein beschäftigt sich mit Lehren wie der Theosophie und der Anthroposophie und geht auf die Person des Aleister Crowley ein. Ein wesentlicher Bestandteil der Esoterik ist die Magie, und hier schreibt Langbein über Themen wie das Voudoo, Yin und Yang und das Tantra. Noch wichtigster Bausteine der Theosophie sind die Methoden der alternativen Heilung, und hier beschäftigt sich Langbein mit Homöopathie, der Bachblüten-Therapie, der Akupunktur, Geistheilung, Reinkarnationstherapie und vielem mehr. Der Blick in die Zukunft (Kartenlegen, I-Ging, Astrologie, Träume) gehört ebenso zur Esoterik wie das Thema "Was kommt nach dem Tod?" Zum Schluss geht er kritisch auf "Falsche Wunder" ein.

Langbein lässt keinen Themenkomplex aus.  Das hat lange gefehlt: Ein Buch, das sich objektiv und unvoreingenommen mit der Esoterik befasst. Keine schwärmerisches Buch, kein Anti-Esoterik-Buch, sondern ein objektives Werk zum Thema, das nichts zu wünschen übrig lässt.


Manfred Jelinski:

Tanz der Dimensionen

Remote Viewing in Deutschland

Jochen Kopp-Verlag Rottenburg 2000
ISBN: 3-930219-32-8
Preis: 39.80 DM
359 Seiten Pp, ca. 70 s/w-Fotos u. Abb.

Im vorliegenden Buch geht es um die umstrittene Technik des "Remote Viewing". Manfred Jelinski beschäftigt sich chronologisch mit dem Werdegang dieser Technik in Deutschland und seiner eigenen Verwicklung darin.

Er beschreibt, wie Remote Viewing vor sich geht und nimmt Bezug auf zahlreiche Experimente. Jelinski spricht über PSI-Begabungen und Aktivitäten, die durch Remote Viewing trainiert werden könnten und führt einige kuriose "Zufälle" aus seinem Leben an.

Besonders intensiv beschäftigt sich Jelinski mit der Zukunft. Viele brachten den Kometen Hale-Bopp mit dem Weltuntergang in Verbindung, und Jelinski geht auf die Problematik ein. Warum haben manche Hellseher einen Weltuntergang vorausgesehen, der zunächst mit dem Jahr 1998 und später auf 1999 "angesetzt" wurde? Warum kamen manche "Remote Viewer" zu anderen Erkenntnissen? Warum sahen manche Remote Viewer einen kommenden Weltuntergang und andere nicht? Warum sah er selbst einen "Weltuntergang" vor der Jahrtausendwende, während er bei anderen Sitzungen Anfang des 21. Jahrhunderts alles unversehrt sah? Jelinski spielt mit dem Gedanken, dass man die Zukunft - möglicherweise bewusst - ändern könne und dass man dies vielleicht schon getan hätte. Nach der Begutachtung mancher Prophezeiungen kommt er zur Ansicht, dass das Zeitschiff in den 80er-Jahren einen "Knick" erfahren haben müsse.

Jelinski glaubt, dass im 21. Jahrhundert PSI den Alltag bestimmen würde und weitreichende Veränderungen, durch die, die es heute bereits anwenden würden, eintreten werden.

Jelinski schreibt spannend und bringt auch äußerst interessante Ansätze zu Papier, doch davon dass Remote Viewing tatsächlich funktioniert, konnte er den Rezensenten nicht überzeugen.


Anthea:

Die weiße Magie der Hexen

Uraltes Wissen von Heilung und Weisheit
Aufbereitet durch Heidelore Kluge
Vorwort von Heidelore Kluge

Moewig Rastatt 2000
ISBN: 3-8118-1648-9
Preis: 10.-- DM
203 Seiten, geb.

Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über die Tätigkeit der "weißen Hexen" und beschreibt einleitend den Unterschied zwischen "Hexen damals" und "Hexen heute". Weiter geht es um "Zauberpflanzen", Talismane, Amulette, den Einfluss der Elemente und des Mondes auf den Menschen, den Rhythmus der Wochentage, das Hexenjahr, "Magische und Innere Orte", und die Autorinnen präsentieren Rezepte für die moderne Hexe und stellen sich dem Thema "Was bringt die Zukunft?"

Nun ist - unabhängig davon, was man von Hexerei hält - der Gedanke, einen Überblick über ein solches Thema zu schaffen, nicht schlecht, und eine gewisse Oberflächlichkeit kann man da schon in Kauf nehmen - nicht aber gravierende inhaltliche Fehler und verwirrende Erklärungen. Und davon finden wir in diesem Buch eine ganze Menge, von denen ich nur auf die gröbsten Schnitzer eingehen möchte.

Da schreibt eine Hexe ein Buch über "Weiße Magie" und macht sich mit der Differenzierung zwischen Schwarzer und Weißer Magie ziemlich einfach. Weiße Magie dient dem Guten, bei der Schwarzen Magie werden böse Mächte angerufen, und sie dient ausschließlich destruktiven Zwecken und verfolgt negative Absichten. Diese oberflächliche vereinfachte Unterscheidung ist jedoch nicht die ursprüngliche. Wenn man von "uraltem Wissen" spricht, sollte man nicht gleichzeitig solche "Modedefinitionen zum Besten geben.

Ein wirklicher Hammer ist es, dass lt. Anthea und Heidelore Kluge die Wirkung des Johanniskrauts ähnlich der von Tranquilizern wie Librium und Valium ist. Nachweislich und bekannter Weise grundfalsch!

Die Wirkungsweise der Homöopathie wird so dilettantisch erklärt, dass man meinen könnte, jemand habe einen Text, den er nicht verstanden hat, zusammenzufassen versucht, oder die Passage wurde von einem Laien gekürzt. Die "Erklärung" verwirrt mehr, als dass sie nützt.

"In der Bibel ist es ein Apfel vom Baum der Erkenntnis, der zur Vertreibung aus dem Paradies führt," schreiben die Autorinnen munter drauflos - nur: In der Bibel finden wir eine diesbezügliche Information nicht! Falschinformation!

Fazit: Aufgrund zahlreicher inhaltlicher Fehler kann das Buch trotz des geringen Preises nicht empfohlen werden!


John Anthony West:

Die Schlange am Firmament

Die Weisheit des Alten Ägypten

Zweitausendeins-Verlag 2000 (Nur beim Verlag oder in dessen Buchländen, bzw. auf der Webseite des Verlags) erhältlich.

ISBN: 3-86150-347-6
Preis: 39.--DM
332 Seiten, geb., 146 Bilder, Register
Deutsch von Xenia Osthelder

Endlich ist das Buch Serpens in the Sky des bekannten unabhängigen Ägyptologen John Anthony West auf Deutsch erschienen. West befasst sich seit  zwei Jahrzehnten mit dem Alten Ägypten und hat insbesondere die Schriften des Elsässer Philosophen Rene Adolphe Schwaller de Lubicz studiert. Der Autor stellt eine brisante Neuinterpretation vor und stellt in Frage, was bisher vorherrschende Lehrmeinung war. Er plädiert für eine totale Revision des modernen Geschichtsbildes und unserer Vorstellung von der sozialen Evolution des Menschen.

Schwaller de Lubicz hatte einst das Konzept des Großen Tempels in Luxor entschlüsselt. In diesem Tempel der architektonischen Darstellung der Schöpfung und des Menschen in seiner harmonischen Beziehung zum Kosmos ist das heilige Wissen der alten Ägypter über das Universum als einer Einheit und Ganzheit verschlüsselt.

West geht in Bezugnahme auf Schwaller der Lubicz auf die Bedeutung des Sirius ein. Er stellt fest, dass die Ägypter hohe wissenschaftliche Kenntnisse hatten, und zwar in den verschiedensten Bereichen.

Schwaller de Lubicz war der erste, der die Erosionen am Sphinx auf Wasser zurückführte. West beschäftigte sich unter Zuhilfenahme des Geologen Robert Schoch eingehend mit diesen Erosionen, und West kann stichhaltig belegen, dass es sich bei diesen Erosionen tatsächlich um Wassererosionen handelt. Schoch stellte fest, dass es sich dabei um Verwitterung durch Niederschläge handelte. Die Aussagen der orthodoxen Ägyptologen hierzu sind widersprüchlich. Zunächst wurde von Sand-Erosion und später von Schäden durch Grundwasser gesprochen, doch West kann nachweisen, dass beide Erklärungen falsch sind. Schoch legt das Alter der Sphinx auf "mindestens 5000 -7000 v.Chr." fest, und West fand Hinweise, die darauf hindeuten, dass er noch älter ist. Das führt wiederum zu der Frage, wer den Sphinx erbaut hat, wenn sie denn tatsächlich lange vor dem dynastischen Ägypten erbaut wurde, was ihn zu einer früheren verschollenen Hochkultur auf Erden (Stichwort Atlantis) führt, die von den orthodoxen Wissenschaftlern so vehement abgelehnt wird.

West stellt in Die Schlange am Firmament die unterschiedlichen Thesen und Argumente Schwaller de Lubicz' und seine eigenen den Lehren der orthodoxen Ägyptologen gegenüber und deckt die Unlogik des offiziellen Geschichtsbildes auf.

Mein persönliches Buch des Jahres 2000!
 

Hinweis: Zugleich mit Die Schlange am Firmament erschien im gleichen Verlag Wests Buch Die Heiligtümer des alten Ägypten - Ein Reiseführer. (642 Seiten, 250 Bilder u. Skizzen, Register, Deutsch von Heike Rosbach, 39.--DM, ISBN 3-86150-346-8.

West präsentiert mit diesem Buch einen Führer, der das Wissen der konventionellen Forschung mit den Recherchen Schwaller de Lubicz' vereinigt. Er erklärt die Geschichte und spirituelle Bedeutung der Kultur und Architektur des Alten Ägyptens und bezieht die Ergebnisse der präzisen Messungen mit ein, die Schwaller de Lubicz bei vielen ägyptischen Heiligtümern vorgenommen hat und ihn zu seinen Überraschenden Erkenntnissen gebracht haben.

West beschreibt die Pyramiden von Giseh und die Bedeutung und Funktion der einzelnen Bauten und beschäftigt sich auch intensiv mit Luxor/Theben und dem Tal der Könige und erklärt die Bedeutung der Gesamtanlage mit Hilfe der ägyptischen Totenbücher. West geht weiter auf die großen Sammlungen des Ägyptischen Museums in Kairo ein.

Sie finden in dem Buch praktische Tipps für den Reisealltag und hilfreiche Tipps zu Einkauf, Geld, Hotels und Restaurants.


Günter Schulte:

Neuromythen

Das Gehirn als Mind Machine und Versteck des Geistes

Zweitausendeins-Verlag, Frankfurt am Main 2000

[Nur erhältlich beim Verlag (Postfach, D-60381 Ffm), auf der Internet-Seite des Verlags oder in dessen Läden.]

ISBN: 3-86150-344-1
Preis: 25.—DM
260 Seiten, geb., 57 s/w-Abb., Register, Glossar

Günter Schulte ist Professor für Philosophie an der Universität Köln. Nebenher arbeitet er als Maler, Bildhauer und Publizist.

Im vorliegenden Buch beschreibt Schulte alles Wesentliche zum Thema "Gehirn als Mind Machine oder Versteck des Geistes". Er zitiert die Aussagen verschiedener Philosophen zum Thema und kommentiert sie fachgerecht.

Schulte geht auf verschiedene Bereiche des Themas ein. So beschäftigt er sich mit dem vielbeschriebenen Thema "Zirbeldrüse/drittes Auge" und damit, wie unsere Vorfahren mit dem Thema bzw. mit dem Gehirn selbst umgingen. Er geht auf das Rätsel der Sprache ein und bringt die "Verbotene Frucht" aus der Genesis in Verbindung mit dem Gehirn. Schulte beschäftigt sich ausführlich mit der Rechts-Links-Problematik ein (Warum gibt es in der rechten Hirnhälfte kein Sprachzentrum, während ansonsten alles paarweise angelegt ist?) und beschreibt und kommentiert ausführlich die These von der bikameralen Psyche, sowie die Ergebnisse der "Split-brain"-Operationen, bei denen die Verbindung der beiden Hirnhälften durchtrennt wurde. Themen wie "Das Unbewusste" und "Der Traum" werden ebenfalls ausführlich behandelt.

Schulte ist der Meinung, dass die Hirnforscher Meister darin sind, mit immer neuen Begriffen (Chaos, Komplexität, Evolution, Selbstorganisation) zu jonglieren, und er zeigt, wie dabei aus Fakten neue Mythen - die er Neuromythen nennt - produzieren. Schulte bezweifelt, dass Gehirnvorgänge der Ursprung aller Gedanken sind, denn die naturwissenschaftliche Behauptung, es gäbe einen objektiven Ursprung der Gedanken, ist ja zunächst auch nichts weiter als ein Gedanke.

Der Autor beschäfigt sich ausführlich mit der Frage nach dem Freien Willen, und  im letzten Kapitel hält er ein Plädoyer für eine Seele. Dabei lässt er allerdings offen, ob diese Seele den körperlichen Tod überdauert und (möglicherweise ewig) weiterlebt.

Ein sehr empfehlenswertes Buch!


Walter-Jörg Langbein:

Am Anfang war die Apokalypse

Warum wir Kinder der Astronauten wurden

Bohmeier Verlag, Lübeck 2000
ISBN: 3-89094-334-9
Preis: 29.—DM
188 Seiten, Softcover, ca. 30 s/w.-Fotos

Der bekannte Publizist Walter-Jörg Langbein unternahm mehrere Forschungsreisen, die ihn um die ganze Welt führten und führte ein intensives Literaturstudium durch. In verschiedenen Teilen der Welt studierte er Bauwerke und Legenden der Einheimischen. Dabei stieß er auf verblüffende Übereinstimmungen. Die Legenden von Besuchern aus dem Sirius-System scheinen sich nicht nur bei den Dogon in Mali  zu finden, sondern bei vielen Völkern dieser Welt. Hinweise auf "Götter" aus dem Sirius-System finden sich  in Mikronesien (Nan Madol), auf der Osterinsel, im Reich der Inka Perus, in Zimbabwe, im Land des Alten Testaments, in Ägypten und in China. Auch Darstellungen von und Erinnerungen an Gottheiten, die an amphibische Wesen erinnern, fand der Autor in verschiedenen Gegenden der Welt, wie in Ägypten, Südsee-Inseln, Südamerika, Afrika und Indien.

Langbein fand Überlieferungen aus China und der Südsee, nach der einst eine Katastrophe in einem fremden Sternensystem stattfand, dessen Bewohner dann flüchteten - und die Erde fanden. Besonders interessant sind hier die Überlieferungen der Dzopa in Tibet.

Einen kleinen Fehler macht Langbein bezüglich Sirius C. Er behauptet, aus den Arbeiten  der Astronomen Daniel Benest und J. L. Duvent ginge hervor, die Existenz eines dritten Körpers im Sirius-Systems sei erwiesen, werde jedoch kaum publiziert. Hierzu muss man sagen, dass die Arbeit der beiden Astronomen einen dritten Körper im Sirius-System zwar nahe legt - und zwar sehr nahe legt - (Bahnstörungen lassen darauf schließen), doch bewiesen werden konnte die Existenz von Sirius C bislang nicht.

Insgesamt halte ich Am Anfang war die Apokalypse eines der besten prä-astronautischen Büchern überhaupt.


Peter Fiebag:

Geheimnisse der Naturvölker

Götterzeichen . Totenkulte . Sternenmythen

Langen Müller, München 1999
ISBN: 3-7844-2726-X
Preis: 39.90 DM
271 Seiten, geb., 44 Fotos, 12 Abb., Register

Der Autor schildert die Ergebnisse seiner Reisen zu verschiedenen Völkern, von denen einige eine Erinnerung an Besucher aus dem Weltraum bewahrt zu haben scheinen. So wohnte er bei den Torajas einem Ritual bei, das einen Raumflug zu den Plejaden beinhaltete. Fiebag verfolgt weitere Spuren in den Anden und bei anderen Völkern und befasst sich mit dem ägyptischen "Ben Ben". Besonders interessant sind die Ausführungen des deutschen Astronauten Reinhard Furrer (+), der erklärte, das ein Mensch sich bedeutend schneller an die Bedingungen in der Schwerelosigkeit anpassen kann als dies einem Neugeborenen hier auf der Erde möglich ist. Stammen wir in Wirklichkeit aus dem Weltraum? Fiebag geht auch auf die Genetik ein. Seine Ausführungen zum Thema Fatima sind allerdings mittlerweile veraltet.


Uwe Topper:

Erfundene Geschichte

Unsere Zeitrechnung ist falsch
Leben wir im Jahr 1702?

Herbig, München 1999
ISBN: 3-7766-2085-4
Preis: 39.90 DM
252 Seiten, geb., 23 meist farbige Fotos und 30 Abb., Register
 

"Auf allen Gebieten der Naturgeschichte und Geschichtswissenschaft bricht sich neues Wissen Bahn. Die Zeitachse, die wir in der Schule erlernten, ist durchlöchert. Seit Heribert Illigs vieldiskutiertem Buch über die Fälschung des Mittelalters fragt sich der irritierte Leser, was daran wahr sein könnte und wie die neue Konstruktion dieses wichtigen Zeitabschnittes aussehen könnte,"


verrät uns der Verlagstext, und Uwe Topper baut sein Buch auf Illigs Lehre auf, nach der 296 Jahre im Mittelalter (nämlich die Jahre zwischen 614 und 911) einfach erfunden wurden. Warum? Aus religiösen Gründen! Man wollte festlegen, dass seit Jesu Geburt ein Jahrtausend vergangen war und wissen, wann das nächste Jahrtausend zu Ende ist, weil man auf die Rückkehr Jesu Christi wartete. Schließlich berichtet die Bibel ja von einem 1000jährigen Reich - dem Millennium. Die abendländische Geschichtsschreibung habe willkürlich festgelegt, dass in der Regierungszeit von Kaiser Otto III. der Abstand zu Jesu Geburt ein glattes Jahrtausend betragen habe, schreibt Topper in Anlehnung an Illig und Hans-Ulrich Niemitz.

Nun ist es allerdings so, dass Topper nicht weniger willkürlich vorgeht. Viele - zu viele (?) - Urkunden und Grabinschriften müssen als Fälschungen deklariert werden. Und obwohl Topper einige interessante Ansätze bringt, kann seine Argumentation den Rezensenten nicht überzeugen, insbesondere scheint die Motivation für eine solche "Fälschung" nicht ausreichend zu sein.

In einem Punkt geht Topper noch über Illig hinaus: Nach seinen Berechnungen muss der "erfundene Zeitraum" 297 und nicht 296 Jahre betragen.


Murry Hope:

Im Zeichen des Sirius

Das Rätsel der ägyptischen Vorzeit

Heyne, München 1999
ISBN: 3-453-14781-2
Preis: 18.--DM
368 Seiten, Tb, 15 Abb., Tabellen, Register

Die bekannte Autorin Murry Hope geht im vorliegenden Werk - nicht nur, aber hauptsächlich - von der esoterischen Seite an das Thema "Rätsel der ägyptischen Vorzeit" heran. Da selbst in grenzwissenschaftlichen Werken dieser Aspekt meist wenig oder gar keine Beachtung findet, ist ein solches Buch eine gute Ergänzung zu den üblichen grenzwissenschaftlichen Büchern. Dies vorweg.

Murry Hope kommt aufgrund ihrer Forschungen zu dem Ergebnis, dass sowohl Atlanter als auch Sirianer einen Einfluss auf das alte Ägypten hatten. Die Autorin beschäftigt sich mit Themen wie "Die Götter oder Neter", "Sirius und die fünf epagomenalen Götter", "Sirius, der Doppelstern", dem ägyptischen Totenbuch und vielem mehr. Sie glaubt, dass einige alte ägyptischen Göttinnen vom Siriussystem kamen und spricht von "sirianischer Magie."

Murry Hope stellt fest, dass nicht nur die Dogon Sirius B kennen, sondern offensichtlich auch die alten Ägypter, wenn auch hier die Fakten nicht ganz so deutlich sind. Die Autorin sichtete alle nur denkbaren Quellen und zog erstaunliche Schlüsse. Eine besonders interessante Kostprobe:
 

"Mein Eindruck von der ägyptischen Netzsymbolik ist, dass sie sich irgendwie auf einen Zeitsprung bezieht, in dem die Erde sich verfangen hat. Dadurch hat sich die Menschheit vom Rest des Universums abgespalten, die evolutionäre Entwicklung wurde aufgehalten, und wir sind ein einer Art spirituellem Chaos gefangen. Die Notwendigkeit, das Netz zu durchbrechen, sowohl im Kontext des Initiationsprozesses, wie auch auf den Übergang folgend, den wir Tod nennen, ist den wahren Initiierten schon lange bekannt. Diese versuchten wie die Priester des alten Ägyptens und ihre atlantischen Vorgänger, diesen Durchbruch zu schaffen und auch ihren sterbenden Schülern dabei zu helfen, um so dem ständigen Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt zu entkommen. Die Zeit ist hier offensichtlich ein Schlüsselbegriff, da die meisten Menschen nur in der inneren Zeit funktionieren und sich der Existenz oder des raumlosen Wesens der äußeren Zeit nicht bewusst sind. Früher oder später werden aber irdische Wissenschaftler den Zeitencode knacken; bereits in diesem Moment ist die Forschung damit beschäftigt." (S. 252f)


Das gesamte Buch ist so hochinteressant wie dieser Abschnitt , und obwohl nach Meinung des Rezensenten der esoterische Aspekt etwas überbewertet wird, kann es nur empfohlen werden.


Andreas von Rétyi:

Die STARGATE Verschwörung

Geheime Spurensuche in Ägypten

Jochen-Kopp-Verlag, Rottenburg 2000
ISBN: 3-930219-33-6
Preis: 39.80 DM
250 Seiten, geb., mit Schutzumschlag, über 50 s-w/Abb., Fotos u. Tabellen, Register

In "Die Stargate Verschwörung" geht es einmal mehr um die Geheimnisse des Alten Ägyptens, die nie befriedigt geklärt werden konnten und zu Spekulationen Anlass bieten. Von Rétyi geht allerdings weiter als die meisten anderen Autoren und versucht weitläufig auf scheinbare Zusammenhänge - auch zu anderen Weltenrätseln - hinzuweisen. Von Rétyis Schreibstil ist dabei einzigartig: mal umgangssprachlich, mal ironisch, mal provozierend.

Interessant sind seine Ausführungen zu Hieroglyphen im Tempel von Abydos. Dort gefundene Schriftzeichen scheinen Abbildungen moderner Panzer und Hubschrauber zu ähneln. Und noch mehr: Bei späteren Abbildungen dieser Hieroglyphen scheinen entgegen früherer Darstellungen gewisse Details zu fehlen. "Wurden die Schriftzeichen manipuliert?", fragt sich von Rétyi.

Von Rétyis Ausführungen zum Dogon/Sirius-Räsel sind nicht nur deswegen augenöffnend, weil sie beweisen, dass das Rätsel tatsächlich existiert, sondern auch, weil sie die Motivation diverser "Skeptiker" aufdecken und deren Gegenargumentation Stück für Stück zerpflücken.

Der Autor erinnert an die Entdeckung der Khufu-Kartusche in der Entlastungskammer der großen Pyramide in Giseh durch Perring und Vyse und weist darauf hin, dass diese beiden es waren, die auf die gleiche Weise in einer oberen Kammer der Knickpyramide die Snofru-Kartusche fanden. Beide Schriftzüge waren in hieratischer Schrift gemacht worden, die in der 4. Dynastie, auf die diese Pyramiden datiert werden, kaum gebräuchlich war. Diese Schrift wurde damals zwar zu speziellen Anlässen bereits verwendet, war jedoch noch nicht üblich.

Von Rétyi geht auch auf den amerikanischen Heiler Edgar Cayce ein, der in seinen Trancesitzungen eine verborgene "Halle der Aufzeichnungen" auf dem Gizeh-Plateau propagierte. Von Rétyi vermutet, dass Graham Hancock und Robert Bauval in ihrem Buch Der Schlüssel zur Sphinx das Jahr 10.500 v. Chr. nur deswegen so stark betonen, weil sie damit Cayces Aussage, Atlantis sei um 10.500 V. Chr. untergegangen, damit stützen wollten. Dies ist jedoch nicht ganz korrekt, denn Cayce sagte, dass Atlantis in drei Schüben untergegangen sei - der endgültige Untergang soll dabei "um 10.000 v. Chr." stattgefunden haben. Möglicherweise verwechselt von Rétyi in diesem Punkt Cayces Aussagen bezüglich des Untergangs von Atlantis mit dessen Angaben zum Beginn der ägyptischen Kultur in Ägypten, die nach Cayces Meinung auf die Zeit um 10.5000 v. Chr. zurückgeht. Cayce datiert den Bau der Großen Pyramide auf 10.490 bis 10.390 v. Chr., Bauval und Hancock schieben jedoch den Bau dieses Moments nicht auf diese Zeit zurück. Insofern scheint es mehr als unwahrscheinlich, dass Bauval und Hancock Cayce stützten wollten.

Unabhängig davon ist von Retyis Aussage interessant, dass die einflussreichen Ägyptologen Dr. Zahi Hawass und Ernst Lehner einst Mitglieder der von Edgar Cayce gegründeten Association of Right and Enlightment waren, bevor sie sich von dieser Gesellschaft abwandten.

Von Rétyi unterstellt Cayce, dass er Freimaurer gewesen sei - diese Behauptung konnte ich anhand (zahlreicher) anderer Quellen nicht verifizieren. Cayce war zeitlebens ein bibeltreuer Christ, der aufgrund gewisser Kontakte und seiner Readings später eine eigene Philosophie entwickelte, in der sein biblischer Glaube jedoch immer eine herausragende Rolle spielte.

Überhaupt spielen die Freimauer in von Rétyis Buch eine große Rolle. Wie für viele andere Autoren auch scheinen für von Rétyi der Begriff "Freimaurer" und "Verschwörung" zusammenzugehören. Die Behauptung, Freimauer seien maßgeblich an einer Weltverschwörung beteiligt, steht jedoch nicht gerade auf festen Beinen. Eine ähnliche Rolle spielt bei von Rétyi die Chanelling-Sekte "Rat der Neun". Die Rolle dieser Gruppe scheint mir im vorliegenden Buch überbewertet zu sein.

Da die Hieroglyphen von Abydos, wie bereits erwähnt, Panzern des 20. Jahrhunderts ähneln, hält von Rétyi es für unwahrscheinlich, dass sie von einer älteren Kultur stammen. Er glaubt, dass Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert - eben die Stargate-Verschwörer - hinter derartigen Merkwürdigkeiten stecken. Um seine Schlüsse zu stützen, beruft sich von Rétyi ausgerechnet auf das "Philadelphia-Experiment" und die "Montauk-Experimtente" - allerdings ist offensichtlich, dass es sich bei letzterem um reine Fiktion handelt und ersteres ein Gerücht ist, dem ein Experiment zugrunde liegt, dass wahrlich nichts mit Zeitphänomenen zu tun hat. Als weiteres Standbein gesellt sich noch die Area 51 in von Rétyis Indizienkette ein.

Fazit: Auch wenn das Buch gegen Ende etwas enttäuscht, ist das es insgesamt doch ein wichtiges und interessantes Werk zum Themenkomplex "Rätsel der Vergangenheit". Bedauerlich ist die nicht sehr gute Druckqualität, die sich besonders bei Fotos bemerkbar macht.


Chaim Herzog und Mordechai Gichon:

"Mit Gottes Hilfe"

Die biblischen Kriege

Langen-Müller München, 2. Auflage 1999
ISBN: 3-7844-2705-7
Preis: 49.90 DM
368 Seiten, geb., 84 Abb. und Karten, Register

Das vorliegende Buch ist kein grenzwissenschaftliches Buch, doch es berührt zumindest eine Problematik, die immer wieder in der Präastronautik und angrenzenden Disziplinen vorgebracht wird: Es geht um den "Nichtaufgang" der Sonne über Gibeon und den Stillstand des Mondes im Tal Ajalon. Die Autoren von "Mit Gottes Hilfe" erklären diesen biblischen Bericht rein militärisch/strategisch sowie meteorologisch. Einen tatsächlichen Stillstand von Sonne und Mond habe es nicht gegeben.

In "Mit Gottes Hilfe" werden die Kriege des alten Israel beschrieben, und Strategien werden nicht selten mit Taktiken, die in modernen Kriegen angewandt wurden, verglichen.

Die Hauptquelle der Autoren ist die Bibel, doch es werden auch archäologische Befunde und andere Quellen mit heran gezogen. Einige der biblischen Berichte scheinen so, wie sie im Alten Testament berichtet werden, nicht originalgetreu wiedergegeben worden zu sein.

Die Autoren schildern militärische Umstände rund um das alte Israel, die Reichsteilung, aber auch so bekannte Berichte wie den Fall von Jericho.


Johannes von Buttlar:

Projekt Aurora

Geheime Technologien des 3. Jahrtausends

VGS-Verlag, Köln 1999
ISBN: 3-8025-1389-4
Preis: 29.90 DM
192 Seiten, geb., 22 Farbfotos u. ca. 35 s/w-Abb., Register

Johannes von Buttlar behandelt im vorliegenden Buch Themen wie "Area 51" und ähnliches. Er beschreibt einige UFO-Fälle und angebliche irdische Geheimentwicklungen. Der Autor favorisiert sowohl die ETH als auch die Theorie, nach der die UFOs irdische Geheimentwicklungen sind. Wie viele andere vor ihm äußert er den Gedanken, dass die irdische Technologie auf außerirdischer Technologie aufbauen könnte und bringt mehrmals den angeblichen UFO-Absturz bei Roswell ins Gespräch.

Der Autor weist auf die interessante Tatsache hin, dass knapp fünf Jahre, bevor der erste Zeppelin aufstieg, die "Airship-Welle" tobte, in der massenweise zeppelinartige Objekte in West- und Mittelamerika gesehen wurden. Leider geht von Buttlar auf diesen merkwürdigen Umstand nicht weiter ein.

Der weitaus größte Teil des Buches besteht aus aneinandergereihten Spekulationen und Gerüchten, die meist schon an anderer Stelle veröffentlicht wurden.

Im letzten Kapitel geht der Autor noch ansatzweise auf die SETI-Problematik ein.

"Es gibt nichts Neues unter der Sonne", wusste schon Salomo zu berichten. In diesem Buch wird er weitgehend bestätigt...


Ernst Meckelburg:

Jenseits der Ewigkeit

Wie man die Zeit manipuliert
Selbstversuche und Erfahrungen

Langen-Müller, München 2000
ISBN: 3-7844-2774-X
Preis: 39,90 DM
299 Seiten, geb.,  56 sw-Abb., Register
Beilage: "Zeitreise-Trainingsprogramm"

Ernst Meckelburg beschäftigt sich im vorliegenden Buch mit verschiedenen Aspekten des Phänomens Zeit. Hierzu zählt er:
 


Was die "physikalischen Zeitreisen" betrifft, so haben sich in der jüngsten Vergangenheit ja bekanntlich prominente Physiker dahingehend geäußert, dass Zeitreisen theoretisch machbar sein könnten. Meckelburg geht im ersten Teil seines Buches intensiv auf diese Arbeiten ein. Hier nimmt er besonderen Bezug auf die Arbeiten des Caltech-Physikers Kip S. Thorne. Meckelburg geht ausführlich auf das Muttermord-Paradoxon ein und erläutert dies anhand eines Beispiels, in dem eine aus einem Wurmloch kommende Billardkugel ihr älteres Selbst ablenkt und somit die Zeitreise unmöglich werden lässt. Auf die Tatsache, dass gerade Thorne dieses Beispiel weiter ausführte und hier tatsächlich Lösungen auf dem Wege der klassischen wie auch Quantenphysik gefunden hat, geht Meckelburg leider nicht ein. Er verlegt sich zunächst lieber auf die Theorie, nach der die "Zeitreisenden" aus andere Dimensionen kommen, so dass solche Paradoxa keine Rolle spielen.

Meckelburg ist der Meinung, dass die UFOs Zeitmaschinen sind, die aus der Zukunft oder einer Parallelwelt durch ein Wurmloch kommen. Er beschreibt einige (wenige) Fälle, die diese These belegen sollen.

Was die "zeitliche Versetzung" diverser Objekte betrifft, so ist ein von Meckelburg selbst recherchiertes Vorkommnis interessant, in der eine Bierdose scheinbar plötzlich "verschwand". Auch zum Thema "transdimensionale Kontakte" weiß Meckelburg über interessante Vorkommnisse zu berichten.

Der Autor bringt einen neuen Ansatz für Funde aus dem präastronautischen Bereich: Er ist der Meinung, dass "Zeitfremde" es waren, die ihren Vorfahren sozusagen "Entwicklungshilfe" leisteten. Meckelburg glaubt, dass die Reise in die frühe Vergangenheit bezüglich möglicher Veränderungen der Zeitlinie am ungefährlichsten sind, was allerdings zweifelhaft erscheint, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Piri-Reis-Karte nach Meckelburg von unseren Nachfahren stammen soll. Und wozu diese Art von Entwicklungshilfe überhaupt gut sein soll, wird dem Leser leider nicht erklärt.

Ansonsten finden sich in dem Buch einige interessante Ansätze, die z.T. jedoch sehr spekulativ sind und nicht unbedingt auf einer fundierten Grundlage stehen.

Der Inhalt des Begleitheftes (Untertitel "Jeder kann mental in die eigene Zukunft reisen") ist sehr suspekt, und ebenso sind die Untertitel des Buches "Wie man die Zeit manipuliert" und "Selbstversuche und Erfahrungen" äußerst gewagt.


Thomas H. Fuss:

Spezies Adam

Das unglaubliche Vermächtnis der Bibel

ARGO Internationale Publikationen, Marktoberndorf 1999
ISBN: 3-9806584-6-5
Preis: 44.—DM
292 Seiten, geb., 109 Abb. und Fotos, davon  39 in Farbe Abb., Register (leider jeweils nur mit der Angabe jener Seite, auf der der Suchbegriff erstmals vorkommt.)

In Spezies Adam beschäftigt sich Thomas H. Fuss zunächst mit der Schöpfungsgeschichte der Bibel. Ihm kommt es merkwürdig vor, dass - entgegen der heute als allgemeingültig erachteten Evolutionslehre - die Bibel eher eine Degeneration als eine Aufwärtsentwicklung des Menschengeschlechts zu beschreiben scheint. So werden in der Genesis genaue Altersangaben von Personen gemacht, die mit der Zeit immer kürzer werden.

Ebenso glaubt Fuss, Lücken in der Genesis zu finden: Stellen, in denen gewisse Themen nur angerissen werden, aber nicht so recht einen Sinn ergeben. Erst unter Hinzunahme außerbiblischer jüdischer Schriften und Legenden sowie arabisch/ägyptischen Überlieferungen scheint sich ein relativ klares Bild zu ergeben: Der Mensch wurde auf gentechnischem Wege von außerdischen Wesen erschaffen, und der Garten Eden war ein Arbeitslager, in dem die Spezies Adam für die vermeintlichen Götter schufteten. Aus diesem "Arbeitsverhältnis" ergeben sich einige Probleme und Verwicklungen.

Sowohl bezüglich der Gen-Technik als auch der Beschreibungen seltsamer Objekte bringt Fuss immer wieder Vergleiche zur heutigen Zeit: So scheinen Beschreibungen, die biblische Personen in außerbiblischen Schriften machen, für die These zu sprechen, dass sie sich auf Orbitalstationen aufhielten.

In der Geschichte der Spezies Adam, wie sie von Fuss anhand der ihm vorliegenden Schriften rekonstruiert wurde, spielen auch die ägyptischen Pyramiden eine nicht unbeträchtliche Rolle.

Doch Fuss stützt sich nicht nur auf Überlieferungen sondern ebenso auf merkwürdige Funde aus der Vorzeit, die von offiziellen Stellen nicht selten zurückgehalten werden.

Spezies Adam  ist ein gutes, weil fundiertes, Prä-Astronautik-Buch, und deshalb kann es uneingeschränkt empfohlen werden.


Rezension von Hans-Jörg Vogel:

Lothar Frenz:

Riesenkraken und Tigerwölfe

Auf der Spur mysteriöser Tiere
Mit einem Vorwort von Jane Goodall

Rowohlt Verlag Berlin
1.Auflage März 2000
ISBN 3-87134-390-0
ca. 250 Seiten

Ein bemerkenswertes Buch erscheint in Kürze im Rowohlt-Verlag. Mir wurde die Ehre zuteil bereits vor dem Erscheinen in den Buchläden dieses interessante Buch zu lesen.

Vorweg möchte ich gleich aus dem Vorwort von Jane Goodall zitieren, da ich es nicht besser ausdrücken könnte:
 

"...Dieses Buch beschreibt glanzvolle Entdeckungen ebenso wie kleine unspektakuläre Funde. Durch seine faktische Darstellungsweise gelingt es Lothar Frenz, Respekt für die Kryptozoologie zu schaffen, ein Gebiet menschlichen Strebens, das allzu oft missverstanden wurde. Dieses Buch wird eine Generation von Zoologen anregen, sich offenes Denken zu bewahren und wird sie ermutigen, sich über die Grenzen der "virtuellen" Realität ihrer Computerbildschirme hinaus in die wirkliche Welt zu begeben und diese zu erforschen...."

Lothar Frenz, geboren 1964, studierte Biologie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und absolvierte später dort ein Aufbaustudium der Journalistik. Seit 1991 arbeitet er als freier Journalist u.a. für die Zeitschrift GEO. In seiner Jugend faszinierte ihn das Buch von Herbert Wendt über: "Die Entdeckung der Tiere" sehr. Damals bedauerte er es, dass es von diesem Buch keine Fortsetzung gab. Mit dem Buch: "Riesenkraken und Tigerwölfe – Auf der Spur mysteriöser Tiere" hat Frenz eigentlich die Fortsetzung selbst geschrieben.

Mir persönlich gefällt der Schreibstil von Frenz gut und er zeigt in seiner ihm eigenen Art viele Beispiele auf, wo Wissenschaftler an der Existenz von Tieren zweifeln, die später doch entdeckt wurden. Beispiel: im 18. Jahrhundert bekamen Wissenschaftler ein merkwürdigen Balg vorgelegt. Dieser bestand aus einem seidenweichen Fell eines Otters, aus dem abgeplatteten Schwanz eines Bibers und dem Schnabel einer Ente. Die Wissenschaftler hielten dies für einen faulen Zauber ostasiatischer Schneiderkünstler. Man hörte ja genug davon, dass solche kuriosen "Geschöpfe" erfunden wurden, aus welchen Gründen auch immer. Doch jenes Tier gibt es wirklich! Es ist eines der kuriosesten Säugetiere überhaupt, das Schnabeltier.

In Anlehnung an Galileo Galilei´s Ausruf: "Und sie bewegt sich doch!" scheinen manche Kryptozoologen schelmisch auszurufen: "Und sie leben doch!" Für einige kryptische Kreaturen gilt das aber noch zu beweisen!

In seinem Buch führt Frenz alte Überlieferungen an, nach denen Wissenschaftler, wie bereits erwähnt, später auch die entsprechenden Funde in der Realität gemacht haben. Riesige Kraken und Monster der Meere werden schon im Jahre 79 nach Christus vom römischen Schriftsteller Plinius dem Älteren erwähnt. Nach spektakulären Funden in der jüngeren Vergangenheit wird auch heute noch nach diesen Riesenkraken intensiv geforscht. Im weiteren beschäftigt sich Frenz in seinem Buch mit dem Mammut, Bigfoot und  fliegenden Sauriern. Sein Buch endet mit einer Jahrhundertliste der "großen" Entdeckungen und Wiederfunde besonders spektakulärer Tierarten im zwanzigsten Jahrhundert. Ein durchaus empfehlenswertes und lesenswertes Buch und nicht nur für den an der Kryptozoologie interessierten Leser!


Markus Pössel:

Phantastische Wissenschaft

Über Erich von Däniken und Johannes von Buttlar

Rowohlt Taschenbuchverlag , Reinbek bei Hamburg 2000
ISBN: 3-499-60259-8
Preis: 19.90 DM
414 Seiten, Pp, einige sw-Abb., Register, ungewöhnlich ausführliche Quellenangaben.   

Als erstes fällt beim vorliegenden Buch neben dem günstigen Preis der reißerische Untertitel auf.

Inhaltlich beschäftigt sich Markus Pössel zunächst mit dem Thema "Elektrizität im alten Ägypten?", wobei er intensiv auf das sogenannte Glühbirnen-Relief im Hathor-Tempel von Dendera, Ägypten, eingeht. Dabei kann er von Däniken tatsächlich Ungenauigkeiten in seiner Darstellung nachweisen. Er bringt einige Argumente vor, nach denen einige von Peter Krassa und Reinhard Habeck vorgebrachte Argumente für die "Glühbirnenthese" nicht ganz stichhaltig sind.

Bezüglich der Nachbildung der Glühbirne durch den Elektroingenieur Walter Garn, der anhand dieser Vorlage tatsächlich eine Birne  zum Leuchten gebracht hatte, stellt Pössel fest, dass er sich entgegen den Aussagen von von Dänikens Garn nicht "penibel an die Vorlage gehalten" hat. Garn sagt, dass er den Größenverhältnissen und der räumlichen Anordnung weniger Bedeutung beigemessen habe. Man kann jedoch sicherlich nicht erwarten, dass es sich bei diesem Relief um ein orginalgetreues Schaltbild handelt, und so ist fraglich, inwieweit dieser Punkt in Bezug auf die Bewertung der Nachbildung wirklich relevant ist. Pössel scheint es allerdings auch mehr darum gegangen zu sein, von Däniken, Krassa und Habeck eine nicht ganz korrekte Darstellung nachzuweisen. Und das ist in diesem Punkt sicher der Fall.

Pössel schreibt weiter: "Solange unklar ist, wie die Schwierigkeiten bei der Herstellung, der Stromversorgung und nicht zuletzt bei der Erzeugung des erforderlichen Vakuums in einem entsprechend großen Hohlraum mit zeitgenössischer Technik überwunden werden können, ist keinesfalls klar, dass Bau und Betrieb eines solchen Geräts überhaupt im Rahmen der Möglichkeiten damaliger Technik liegen." Sicher, es nicht nicht "klar" oder "bewiesen", andererseits wissen wir jedoch nicht, auf welche Quellen das Relief zurückgeht, und so ist fraglich, inwieweit der Hinweis auf die "zeitgenössische Technik" in Bezug auf das Relief an sich relevant ist.

Bezüglich der Dogon/Sirus-Problematik weist Pössel daraufhin, dass von Däniken und andere Prä-Astronautik-Autoren fälschlicherweise behaupteten, das Sigui-Fest habe anolog zur Umlaufbahn des Siurius B um Sirius A alle 50 Jahre stattgefunden, während es in Wirklichkeit alle 60 Jahre gefeiert wurde. Pössel geht ausführlich auf die Tatsache ein, dass Ethnologen, die nach Griaule mit den Dogon sprachen, keine Informationen über Sirius mehr bekamen (was das Rätsel jedoch keineswegs schmälert!), auf tatsächlich vorhandene Hinweise auf weitere Siriusbegleiter geht er nicht ganz so ausführlich ein.

Pössel schreibt zum Abschluss des Kapitels "Hinweise gibt es eine Menge, wie die astonomischen Aussagen, die Griaule veröffentlichte, entstanden sein könnten. Die Behauptung, Ausserirdische hätten die Dogon besucht und ihnen astronomisches Wissen offenbart, ist weder die einzige noch die plausibelste Erklärung". Tatsächlich gibt es zwar eine Menge Hinweise, doch kein Lösungsansatz, der bisher vorgebracht wurde, kann so recht befriedigen, so dass von "plaubsiblen Erklärungen" eigentlich  überhaupt nicht gesprochen werden kann. Die Frage, wie die Dogon an das Wissen gelangten und warum das Sirius-System dabei eine relativ große Rolle spielt, bleibt offen.

Im Kapitel über das Thema "Evolution" wird  ein Däniken-Zitat wird von Pössel zurecht scharf kritisiert. Däniken schreibt bezüglich der Evolution, dass der Bibelfundamentalist und Kreationist Prof. D. mult. Arthur Ernest Wilder Smith ernstzunehmen sei, da dieser "ein sehr religiöser Mensch" sei, "ein Standort, der ihn nicht hindert, exakte Wissenschaft zu treiben und nach dem Wesen der Dinge bis auf den Grund durchzufragen". Diese Argumentation ist vollkommen abwegig, denn Fanatikern und engstirnigen Dogmatikern, wie es die Bibelfundamentalisten nun einmal sind, können diese Eigenschaften kaum zugesprochen werden. Hier war Pössels Kritik mehr als berechtigt.

Bei Pössels weiterer Verteidigungsrede für Teilaspekte der Evolution verfällt er allerdings viel zu oft in den Konjunktiv, als dass all seine Argumentationen auf festen Beinen stehen könnten. Auch er bringt  spekulative Argumente mit ein, um Bestandteile der Evolutionstheorie zu stützen.

Im zweiten Teil, indem es um Johannes von Buttlar geht, weist Pössel jenem Ungereimtheiten in seinem Lebenslauf nach.

Als Beispiel für von Buttlars oberflächliche einseitige Fehldarstellungen nimmt er dessen Berichterstattung über den "Flight 19", jene legendären 1945 im "Bermuda-Dreieck" verschollenen Torpedo-Bomber vom Typ Avenger. Er weist nach, dass von Buttlar zu diesem Thema (und zu anderen angeblich im Bermuda-Dreieck verschollenen Schiffen) sensationalisierte Darstellungen, bei denen nachweislich vieles falsch ist, unkritisch übernommen hat. Pössel nimmt hier Bezug auf die Argumentation des Lawrence Kusche, dessen Rechercheergebnisse größtenteils auch plausibel sind. Eine Frage, die -  unabhängig von Buttlars Darstellung bezüglich des Themas "Flight 19" offen bleibt - ist, warum sowohl der Kreiselkompass als auch der Magnetkompass versagten. Insgesamt ist Pössel der Meinung, dass man höchstwahrscheinlich keine exotischen Mechanismen bräuchte, um die Ereignisse im Bermuda-Dreieck zu erklären. "Höchstwahrscheinlich", schreibt er. Eine lobenswert objektive Einstellung!

Im Kapitel über "UFOs und Augenzeugen" weist Pössel mit Recht darauf hin, dass von Buttlar die psychologischen Aspekte des UFO-Phänomens vernachlässigt. Der Autor macht einige gute Ausführungen zum Thema "Wahrnehmungspsychologie". Die Aussage Pössels, Jacques Vallée stünde der ETH-These positiv gegenüber, ist allerdings unkorrekt. Der Leser sollte wissen, dass Vallée zwar der Meinung ist, bei den UFOs handele es um bemannte künstliche Flugobjekte, er aber nicht glaubt, dass die Aliens nicht von einem anderen Planeten stammen.

Im letzten Kapitel weist der Physiker Pössel auf mangelnde Physikkenntnisse seitens Buttlar hin und stellt diese fachkundig richtig.


Illobrand von Ludwiger:

Unidentifizierte Flugobjekte über Europa

Wissenschaftliche Beweise durch Radargeräte, optische Sensoren und militärische Luftraumüberwachung

Herbig, München 1999
ISBN: 3-7766-2110-9
Preis: 44,90 DM
320 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, 17 farbige Figuren, 57 Abb. im Text, 4 Tabellen, ein Katalog mit 280 farbigen Abbildungen der über Deutschland gesichteten UFO-Formen, Register

Illobrand von Ludwiger ist als Systemanalytiker in der Luft- und Raumfahrtindustrie beschäftigt und leitet die UFO-Forschungsgruppe MUFON-CES. Er studierte die Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Philosophie und Astronomie.

Im vorliegenden Buch beschäftigt sich von Ludwiger schwerpunktmäßig mit den verschiedenen über Deutschland gesehenen UFO-Formen und den Begegnungen mit gelandeten UFOs und deren Insassen. Er legt die Ergebnisse seiner eigenen Forschungsgruppen vor und vergleicht sie mit den Statistiken ausländischer Gruppen. Von Ludwiger kommt zu der Erkenntnis, die UFOs physikalische bemannte Objekte sein müssen und hält die Zeitreise-These für die wahrscheinlichste Erklärung.

Insoweit scheint die Argumentationskette von Ludwigers absolut schlüssig, wenn davon ausgegangen wird, dass die von ihm angeführten ungeklärten Fälle zu recht als "ungeklärt" eingestuft wurden. Aber gerade da gibt es Zweifel. In diesem Zusammenhang muss ich einmal mehr auf den "Fehrenbach-Fall" zurück kommen, bei dem aufgrund einer Computeranalyse durch einen MUFON-CES-Mitarbeiter ein auf einem Foto zu sehendes vermeintliches UFO viel zu groß eingestuft und als echt bewertet wurde. (Der Vorsitzende der UFO-Gruppe GEP e.V., H.-W. Peiniger, fand damals das verwendete Modell in einem Spielzeugladen, und die Kinder, die den Fall gemeldet hatten, gaben den Schwindel danach auch zu.) Von Ludwiger unterstellt Peiniger übrigens fälschlicherweise, dieser habe sein Buch Das Rätsel: Unbekannte Flugobjekte eigens zu dem Zweck geschrieben, um die Entlarvung dieses Falles zu feiern! Von Ludwiger schreibt, dass die "Kriterien bei MUFON-CES bei den Analysen zu diesem Vorfall schärfer geworden" seien. Daraus ergibt sich allerdings die Frage, was die Statistiken dieser Gruppe, in denen zahlreiche Fälle aus der Zeit vor "Fehrenbach" eingeflossen sind, überhaupt noch wert sind. Zu denken gibt auch, dass einige Fälle (Greifswald, Langenargen, Nagora/Steiermark) von der MUFON-CES als ungeklärt, von der GEP, bzw. CENAP dagegen als geklärt geführt werden. Von Ludwigers Argument, bei diesen Gruppen handele es sich eben um "ideologische Skeptiker", ist nach Meinung des Rezensenten weder begründet, noch reicht er aus, um die Diskrepanzen hinreichend zu erklären.

Liest man sich die Beschreibung der MUFON-CES-Fälle durch, so gelangt man zwangsläufig zu dem Eindruck, dass der psychologische Problemkreis kaum Beachtung findet. Damit sind nicht die Ausnahmefälle gemeint, in denen "Geisteskranke" von UFOs berichten, sondern es geht um die alltäglichen Wahrnehmungsfehler, denen wir alle ständig unterliegen und die besonders bei der Sichtung von UFOs berücksichtigt werden sollten (Größenüberschätzung, Überschätzung der Sichtungsdauer etc.) Hier ist man erstaunt, dass der erfahrene Leiter einer Gruppe auf diese Problematik praktisch nicht eingeht. Durch dieses Versäumnis versperrt man sich oft den Weg zu einer naheliegenden natürlichen Erklärung.

Auch bei der Bewertung der Entführungs-Erlebnisse werden psychologische Faktoren nicht berücksichtigt bzw. mit lapidaren Gegenargumenten wegzuerklären versucht. Von Ludwiger hält im Gegensatz zu namhaften Experten wie Martin T. Orne die Hypnose für ein zuverlässiges Mittel zur Wahrheitsfindung und überbewertet auch die Sichtungen der populären "Kleinen Grauen", die häufig erst während einer Hypnosesitzung beschrieben werden. Von Ludwiger bezeichnet die Hypnose als ein "Mittel zur Beseitigung von Gedächtnisblockaden" und geht auf die mit der Hypnose verbundene Problematik praktisch nicht ein.

Aufgrund der angesprochenen Problematik muss davon ausgegangen werden, dass etliche UFO-Sichtungs-Fälle der MUFON-CES-Statistik zu unrecht als "ungeklärt" eingestuft werden. So muss die Frage, ob es tatsächlich genügend ungeklärte Fälle gibt, die das in Betracht Ziehen einer exotischen These wie "UFOs sind künstliche Flugobjekte, die von Zeitreisenden gesteuert werden" nahelegen bzw. notwendig erscheinen lassen, im Raum stehen bleiben.

Von Ludwiger bezeichnet sich selbst als einen "pragmatischen Skeptiker", doch diesem Ruf wird er nicht gerecht, denn sonst müsste er den psychologischen Aspekten wesentlich mehr Platz einräumen. Dass ein erfahrener UFO-Phänomen-Forscher diese wichtigen Aspekte so außer acht lässt, ist vollkommen unverständlich.


Alle namentlich nicht gekennzeichneten Rezensionen stammen von Roland M. Horn

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